Musikalische Leitung
Ohne die musikalische Leitung geht nichts. Sie ist Dreh- und Angelpunkt für neue Projekte, Ideen, Umsetzung. Nicht zuletzt ist sie Garant für unsere hohe musikalische Qualität.
Gesamtleitung Chor und Orchester
Wir suchen derzeit eine neue musikalische Leitung. Bitte achten Sie auf die Ausschreibung auf der Pinnwand des Chorverbandes (vorauss. ab 12.01.2026)
Interview
Chris Cartner
Der britische Pianist studierte in London am Trinity College of Music sowie am Conservatorium van Amsterdam bei Matthijs Verschoor. Ergänzend besuchte er Meisterkurse in Italien, den Niederlanden und Spanien. Von 2008 bis 2017 wirkte Chris Cartner in Sydney als Korrepetitor und Konzertpianist u. a. mit der Opera Australia, der Sydney Philharmonie und dem Sydney Symphony Orchestra. 2013 gründete er dort die Konzertreihe Resonance Concerts. Zwischen 2017 und 2019 war Chris Cartner als Konzertpianist und Korrepetitor in Berlin tätig. Seit September 2019 ist er Solorepetitor am Staatstheater Cottbus.
Interview
Henning Franzen
Henning Franzen stammt aus Kiel und ist schon seit 1995 Mitglied der studiosi. Im Hauptberuf ist er Lehrer für Philosophie und Mathematik. Besonders interessiert ihn dabei die Lehrerfortbildung in Philosophie; dazu hat er auch schon ein Buch geschrieben. Sein großes Hobby ist die Musik. Seit 1997 leitet er Proben bei den studiosi, vertritt den Dirigenten, wenn nötig, und hat mehrfach einzelne Stücke bei den Konzerten der studiosi dirigiert. Das Dirigieren hat er bei Norbert Ochmann gelernt und sein Wissen in Kursen von Prof. Peter Vagts vertieft.
E-Mail: henning(ät)studiosi-cantandi.de
Interview
Was genau sind deine Aufgaben im Chor?
Ich unterstütze unseren Dirigenten, indem ich regelmäßig mit einzelnen Stimmen die aktuellen Programme einstudiere. Und ich bin zur Stelle, wenn der Chef mal ausfällt – nicht nur in den Proben, sondern bisweilen auch bei Konzerten und Chorreisen. Außerdem übernehme ich immer wieder die Leitung von Teilen des Konzertprogramms.
Warum machen wir überhaupt Einzelstimmproben?
Wir sind ein Chor, der von seinen Mitgliedern nicht erwartet, dass sie vom Blatt singen können oder ihren Notentext selbst zu Hause einstudieren. Gerade bei komplexeren Stücken wäre es ein sehr langwieriger Prozess, in Anwesenheit aller anderen die jeweiligen Einzelstimmen zu erarbeiten – die anderen Stimmgruppen müssten häufig in den Proben sehr lange warten. Ohne Einzelstimmproben wäre das Pensum, das wir einstudieren, kaum zu schaffen.
Was macht dir persönlich an Einzelstimmproben Spaß?
Als Mitsänger konzentriert man sich ja hauptsächlich auf seine eigene Stimme. Durch die Vorbereitung der Einzelstimmproben lerne ich die Stücke, die wir aufführen, besser kennen: So kann ich in den Einzelstimmproben eben nicht nur Töne einpauken, sondern den Sängerinnen und Sängern auch schon manches an Artikulation oder Dynamik mit auf den Weg geben oder ihnen musikalische Zusammenhänge aufzeigen. Es freut mich, dass ich durch meine Arbeit dazu beitragen kann, dass wir als Chor für weniger erfahrene und versierte Sängerinnen und Sänger offen bleiben, ohne dass das Niveau leidet.
Wie bist du zum Chorsingen und Dirigieren gekommen?
Schon zu Schulzeiten habe ich im Chor gesungen und bin, seit ich 1995 nach Berlin kam, Mitglied von studiosi cantandi. Seit 1997 assistiere ich Norbert bei den Proben und dirigiere auch immer wieder Programmteile in den Konzerten. In Vielem, z.B. auch im Klavierspielen, bin ich Autodidakt. Norbert war und ist mir für das Handwerk des Dirigierens eine unschätzbare Hilfe. Um den wachsenden Anforderungen des Chores zu genügen, habe ich mich natürlich auch fortgebildet.
Nach welchen Kriterien suchst du die Stücke aus, die wir mit dir aufführen?
Gerade wenn wir bekannte Werke im Programm haben, versuche ich Stücke auszusuchen, die abseits der ausgetretenen Pfade liegen und das „Hauptprogramm“ um ungewohnte Kostbarkeiten ergänzen. So habe ich z.B. neben dem bekannten „Deutschen Requiem“ im Hauptprogramm den „Begräbnisgesang“ von J. Brahms ausgesucht, der selten zu hören, musikalisch aber vielfach mit dem Requiem in Beziehung zu setzen ist. Oder aber – neben der „Krönungsmesse“ – die frühe und kaum bekannte Messe in d-Moll von W. A. Mozart.
Foto: Golden Eyes
Simone Riksman: Stimmbildung
Wir freuen uns sehr darüber, dass die Sopranistin Simone Riksman die Stimmbildung in unserem Chor durchführt. Die individuelle Stimmbildung unterstützt unsere Sängerinnen und Sänger in ihrer Stimmentwicklung und wird regelmäßig parallel zu den Montagsproben angeboten. Die Dauer einer Sitzung beträgt ca. 20 Minuten, die Teilnahme ist durch die Chormitgliedsgebühr abgedeckt.