Die Junge Philharmonie Kreuzberg ist aus einem Projektorchester hervorgegangen, das bereits seit vielen Jahren an der Seite des Chores studiosi cantandi Berlin den Orchesterpart in Oratorien, Messen und anderen großen Chorwerken übernimmt. Mit den Jahren wuchs unter den Orchestermitgliedern der Wunsch, das Repertoire zu erweitern und eigenständige Orchesterliteratur zu spielen. Aus dieser Idee entstand im Februar 2014 die Junge Philharmonie Kreuzberg. Ihr erstes reines Orchesterprogramm, das in der Emmauskirche in Kreuzberg aufgeführt wurde, widmete sie dem englischen Komponisten Edward Elgar anlässlich seines 80. Todestags. Seither tritt sie mit etwa vier bis sechs verschiedenen Programmen pro Jahr – mit und ohne Chor – in verschiedensten Konzerträumen in Berlin auf.

Das Orchester versteht sich dabei einerseits nach wie vor als „Projektorchester“, das nicht regelmäßig wöchentlich probt, sondern im Vorfeld der Konzerte zu Probenphasen zusammenkommt. Es legt andererseits Wert darauf, einen festen Kern bzw. einen Pool von guten Musikern zu haben, die gerne gemeinsam musikalische Werke erarbeiten und einen homogenen Orchesterklang prägen wollen.